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Wie du dir Ziele setzt und sie erreichst mit der Kraft deiner Emotionen

Kennst du das, du hast dir etwas vorgenommen – ganz fest. Du wolltest es auch. Du hast dich fest entschieden. Und dann… kommt etwas dazwischen und du vom Weg ab?

Wie fühlst du dich dann, wenn dir klar wird, dass du dein Ziel aus den Augen verloren hast?

Passend zum neuen Jahr widme ich diese PodCast Folge dem Ziele setzen. Nicht nur den guten Vorsätzen, sondern den Zielen.

Denn du hast bestimmt auch schon mal gehört:

„Man muss sich Ziele setzen. Sonst kommt man nirgendwo an. Dein Unterbewusstsein bringt dich dann schon dahin. Und deine Ziele müssen groß sein. Wenn du auf den Mond zielst und am Baum hängen bleibst, bist du wenigstens schon mal ein Stück weiter gekommen.“

OK, grundsätzlich halte ich Ziele für eine sinnvolle Sache. Ich sehe Ziele verknüpft mit genug Flexibilität, damit sie sich ändern dürfen, wenn neue Erkenntnisse dazu kommen. Und nicht durchgezogenw erden müssen, nur um des Zieles willen.

Für mich ist der Prozess entscheidender, denn meiner Ansicht nach, ist etwas nie ganz fertig. Das kannst du auch bei vielen Künstlern beobachten, die sagen, dass ein Bild niemals fertig ist. Die Bereicherung und der Gewinn liegt im Schöpfungsprozess an sich.

Gehen wir in den Prozess der Zielsetzung genauer hinein.

 

Der Prozess der Zielsetzung

Viele machen den Fehler und setzten sich zu radikale Ziele, die mit einer radikalen Veränderung von Gewohnheiten einhergeht.

Und ja, einige Menschen passen vom Typ her auch zu radikalen Zielen. Die ganz oder gar nicht Mentalität liegt nur leider nicht jedem.

Was also, wenn du dir schon oft in deinem Leben bewiesen hast, dass du viele deiner Ziele nicht erreicht hast. Du also genau von dir weißt, dass du Schwächen hast zum Beispiel in der Disziplin oder in der Motivation.

Dann wird die folgende Methode dir wohl eher helfen können, voran zu kommen.

Wie schauen und erstmal ein klassisches Beispiel an und wie es bei ganz vielen Menschen läuft. Das Beispiel kannst du übrigens auf ganz viele Bereiche deines Lebens anwenden. Es dienst nur stellvertretend, damit du es dir besser an einem konkreten Beispiel vorstellen kannst.

Du hast das Ziel fitter zu sein und sportlicher zu werden. Die letzten Monate hast du vielleicht gar nichts mehr groß für dich und deinen Körper getan. Und da ja jetzt Neujahr ist, nimmst du dir vor – wie schon so oft – ab sofort 3 Mal die Woche Joggen zu gehen oder zum Yoga.

Du willst also von 0 auf 3 Mal die Woche dich sofort steigern. In der ersten oder zweiten Woche klappt das vielleicht auch. Aber es hat dich enorm gestresst, es ein zu richten. Obwohl du dir sogar einen Termin in den Kalender eingetragen hast und dir die Zeit geblockt hast. Dann in der der dritten Woche schaffst, du es nur einmal. Und dann denkst du: Mist. Ich habe es nicht 3 Mal geschafft.“ Du fühlst dich schlecht, weil du dir selbst gegenüber dein Wort gebrochen hast. Was passiert mit deiner Motivation? Sie sinkt. Jetzt gehst du mit dem Gedanken in die nächste Woche: „Diese Woche muss ich unbedingt 3 Mal schaffen. Sonst wird das nie was mit meinem Ziel, sportlicher zu werden.“ Es entsteht Druck. Druck, den du dir selbst machst, durch ein Ziel, dass du dir selbst gesetzt hast.

Am Ende schaffst du es nicht wieder 3 Mal zum Sport, und du brichst deinen guten Vorsatz wieder ab, weil jede Woche dich das schlechte Gewissen plagt, es ja wieder nicht 3 Mal geschafft zu haben.

Ob beim Sport, beim Aufbau einer Selbständigkeit, beim Lernen einer neuen Sprache, beim Aufräumen der Wohnung – all das sind große Projekte, die nur gewonnen werden können, wenn du den Maßstab deiner Zielerreichung so veränderst, dass du auf jeden Fall als Gewinner endest. Und nicht wie bisher als Verlierer – und dir damit vielleicht nur bestätigst, was deine Mutter oder deine Freundin vielleicht eh schon über dich denkt.

Set yourself up to win

Damit du erfolgreich etwas umsetzen kannst, nutze die „Set yourself up to win”-Methode.

  1. Deine Ziele sind keine ToDo-Liste, sondern etwas, dass dich bereichert. Das nimmt schonmal den Druck raus. Und Druck haben wir noch genug in anderen Bereichen.
  2. Setze dir so kleine Schritte auf dem Weg zur Erreichung deines Ziels, dass du sie auf jeden Fall erreichen kannst.

Es geht darum, dass du dich selbst auf gewinnen programmierst und dich so Stück für Stück steigerst.

3. Feiere dich, für jeden kleinen Sieg. Auch wenn es dir als nichtig oder „zu klein“ erscheint. Dein Gehirn kennt nämlich den Unterscheid gar nicht, ob der Schritt klein oder groß war, sondern es merkt nur, wie du darauf reagierst. Also feiere es, denn dann feiert es dich und denkt die ganze Zeit „Ich bin ein Gewinner“. Dann folgt die Motivation ganz von allein.

Konkret sieht das auf das oben genannte Beispiel wie folgt aus: Wenn du bisher keinen Sport gemacht hast, setz dir als Schritt 10 Minuten in der Woche.

Halt! Achte drauf, was du jetzt denkst. „Was, das ist doch viel zu wenig, so komm ich ja nie voran.“ Genau da liegt der Denkfehler.

Der erste Schritt ist zu etablieren, was realistisch machbar ist. Sind 10 Minuten machbar?

Es geht hierbei noch nicht um den sportlichen Effekt. Es geht einzig und allein darum, dass du Ziele setzt, die du auf jeden Fall gewinnen kannst, und dich dann steigerst.

Und wenn du die 10 Minuten gepackt hast, werden vielleicht von allein 20 draus oder osgra 2 Mal die Woche.

Oder du fängst noch kleiner an: Ich gehe nur raus. Für 5 Minuten. Denn manchmal lähmt uns die Vorstellung, etwas auch nur für 20 Minuten zu tun, dass wir gar nicht in die Aktivität kommen, so dass wir früher ansetzen müssen.

Dann feiere dich eben dafür, dass du nur kurz raus gegangen bist. Länger wird es dann von allein.

Oder ein anderes Beispiel:

Musst du eine Masterthesis für´s Studium schreiben, dann setzt dir als Ziel zum Beispiel 3 Sätze am Tag.

Mehr darf es von alleine werden, wenn du merkst du bist im Flow. Es geht darum am Ball zu bleiben, wenn dir nicht danach ist. Und 3 Sätze sind machbar, oder?

Du kennst dich da am besten, finde die Variante, die klein genug ist für dich, dass du sie meistern kannst, um von da aus weiter zu machen.

Am Ende des Tages oder am Ende der Woche sollst du sagen können: „Das habe ich gut gemacht.“ Und nicht: „Das habe ich schon wieder nicht geschafft.“

Ich freu mich auf deine Bewertung und bin gespannt zu erfahren, welche Ziele du dir setzt und wie.

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