Self Expression Program

Diese 3 Tools helfen dir aus einer negativen Stimmung

Du sitzt am Schreibtisch, bist gerade so richtig im Flow und fühlst dich blendend. Dann passiert es: Das Telefon klingelt. Du greifst zum Hörer und verbringst nun zehn Minuten damit, dir die Klagen und Beschwerden eines anderen Menschen anzuhören.

Sobald du aufgelegt hast, steht ein Kollege neben dir, der deinen Rat zu einem kniffligen Problem braucht. Deine Gedanken kreisen. Da war doch irgendwo eine E-Mail genau zu dem Thema.

Du öffnest dein E-Mail-Programm, das sofort eine ganze Stange neuer Nachrichten lädt. Fünf verschiedene Leute wollen etwas von dir. Bis wann? Am besten gestern!

Jetzt nicht! Erst konzentrieren und diese Mail finden. Während du deine E-Mail-Ordner durchstöberst, wippt dein Kollege nervös hin und her und trommelt mit seinen Fingernägel auf deinem Schreibtisch.

Wie geht es dir gerade beim Lesen? Vielleicht kennst du diese Situation und spürst gerade, wie sich alles in dir zusammenzieht.

Eben noch warst du voll im Flow, alles lief wie von selbst und der Tag war einfach wunderbar. Doch dann bricht eine Lawine los. Innerhalb von zwanzig Minuten warst du gedanklich an zehn verschiedenen Stellen. Nur an einer Stelle warst du nicht mehr: bei dir selbst.

Aus dem unangenehmen Telefonat klingen noch ein paar Sätze in deinen Ohren nach, und beim Anblick der neuen E-Mails verkrampft sich dein Magen.

Dein Umfeld hat seine Spuren in die hinterlassen, dein Innenleben fühlt sich an wie ein Cocktail aus Stress, Panik und Traurigkeit.

Du willst zurück in deinen Flow, doch du spürst: In dieser Stimmung kannst du nicht kreativ sein.

Was kannst du tun, um Klarheit in deine Gefühlswelt zu bringen und negative Stimmungen schnell loszuwerden. Die folgenden drei Tipps sind kleine Nothelfer für deinen Alltag.

1. Verlasse die Situation

Das darfst du wörtlich verstehen. Geh raus! Raus aus deinem Büro, raus aus deinem Umfeld und damit raus aus deinem Gefühl.

Ein Spaziergang kann Wunder bewirken. Indem du ganz von dem Ort wegkommst, wo du die bedrückenden Emotionen erfahren hast, machst du es auch deinem Körper leichter, sich von ihnen zu trennen.

Gefühlt kleben die Emotionen noch an der Wand, an deinem Rechner und im Raum. Blickst du zum Beispiel auf dein Telefon, erinnerst du dich automatisch an die Klagen und Beschwerden von vorhin und die Emotionen verstärken sich wieder.

Auf einem kurzen Spaziergang kannst du die Gedanken schweifen lassen und Abstand zu allem gewinnen, mit dem du dich zuvor beschäftigt hast.

Bewegung hilft dir außerdem, Stresshormone abzubauen. Schon nach kurzer Zeit merkst du, wie du allmählich Klarheit gewinnst.

Wenn du den Effekt noch weiter ausbauen möchtest, empfehle ich dir, hoch in den blauen Himmel zu blicken. Lass deine Augen nach oben wandern und genieß den Blick in die Ferne. Du wirst überrascht sein, wie beruhigende und klärend dieser Moment sein kann.

Dafür musst du im Zweifelsfall noch nicht einmal den Raum verlassen. Ein Blick aus dem Fenster kann Wunder bewirken.

Gönn dir diesen Moment für dich. Du gewinnst Klarheit und sammelst neue Energie, um wieder fokussiert zurück an deine Arbeit zu gehen.

2. Träum ein paar Minuten vor dich hin

Du hast die Möglichkeit zu einem Power-Nap? Wunderbar! Damit steigst du echt ganz aus dem Tag aus. Doch mit der Überschrift meinte ich etwas anderes: Schließe deine Augen und erinnere dich für einen Augenblick an einen Moment, in dem du so richtig entspannt warst.

Geh in Gedanken zum Beispiel zurück in deinen letzten Strandurlaub. Stell dir vor, wie du mit einem Buch am Strand liegst oder auf der Liege deinen Cocktail schlürfst und dir dabei die Sonne ins Gesicht scheint.

Du wirst spüren, wie sich schon nach kurzer Zeit das Gefühl der Entspannung in dir ausbreitet. Der Trick dahinter: Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir eine Situation gerade wirklich durchlaufen oder ob wir sie uns nur lebhaft genug vorstellen. Ist die Erinnerung erst wieder lebendig, folgen auch die Emotionen ganz von alleine.

Indem du ein paar Minuten träumst, kannst du dich gezielt in eine Emotion deiner Wahl versetzen. Das gibt dir Kraft, um anschließend entspannter zurück in deinen Fokus zu kommen.

3. Setz dein schönstes Lächeln auf

Lächeln? Obwohl ich nicht gut drauf bin? Obwohl keiner zuschaut? Ob ich das ernst meine? Ja! Denn einer schaut immer zu: du selbst.

Emotionen und ihr Ausdruck im Körper bedingen sich gegenseitig. Sie sind im ständigen Wechselspiel. Wenn du zum Beispiel richtig traurig bist, dann laufen die Tränen von alleine.

Diesen Mechanismus greifen wir auf und kehren ihn um. Dazu setzt du dein schönstes Lächeln auf oder steckst dir alternativ einen Stift zwischen die Zähne. Das mag seltsam aussehen, doch deine Mundbewegung kommt einem Lächeln sehr nahe.

Verharrst du nun eine Weile in dieser Position, denkt dein Körper: „Was? Ich lächele? Okay, ich bin also gar nicht schlecht gelaunt, sondern fröhlich, oder? Dann knipse ich nun sofort auch das Gefühl der Freude an!“. Die negativen Emotionen lassen nach und du kannst frische Energie tanken.

Fazit

Im Alltag passieren immer mal wieder Dinge, die uns aus der Bahn werfen können. Da tut es gut zu wissen, dass wir immer über Möglichkeiten verfügen, neue Klarheit in unsere Gefühlswelt zu bringen.

Natürlich gilt auch hier: Deine Emotionen sind nie von sich aus gut oder schlecht. Du darfst sie annehmen und anerkennen, denn sie helfen dir dabei, deinen Zustand zu regulieren.

Doch in den kleinen Alltags-Situationen darfst du dich fragen: Helfen mir diese Emotionen gerade wirklich weiter oder stehen sie mir bei meiner Arbeit im Weg? Im letzten Fall hast du nun drei Sofort-Helfer zur Hand, mit denen du deinen Zustand modulieren kannst und aus den negativen Emotionen herausfindest.

Probier sie gerne aus und lass mich wissen, welches Tools dein Favorit ist.

Ich freue mich, dich auf dieser Reise zu dir selbst zu begleiten, und bin gespannt, von deinen Erfahrungen zu hören. Danke fürs Lesen und für deine Zeit!

 

Deine Yvonne

https://www.schwarzundpartner.de/
Mercedes Benz
L'Oreal
https://xn--mnius-jua.com/
Mc Donalds
Comparex AG
wiso köln
Randstad
goldwell logo
Daniel Aminati
Tobias Beck
hdi logo
Bofrost
Hans im Glück
Jones Lang LaSalle
Issey Miyake
BOGK
Vorwerk
Mylan
KAO
PartyLite
Vapiano
KMS
sicher wissen