Liebe

In dem heutigen Beitrag geht es darum, was brauchst du, um dich geliebt zu fühlen. Denn das ist Teil, dessen wer du bist.

Und genau geht es darum für mich im Leben. Herauszufinden, wer ich bin, wie meine Vision von der Welt und meinem Leben ist und wie ich mich so ausdrücken kann, dass das, was ich sage, genauso verstanden wird. In absoluter Klarheit. Das ist Self Expression. Und darum geht es ja auch in meinem Seminar.

Als ich mir Gedanken machte, was ich dir heute mitgeben will, schossen meine Gedanken in alle Richtungen. Die Liebe beschäftigt jeden. Schon seit sehr langer Zeit.

Über die Liebe wurde viel geschrieben, philosophiert und debattiert. Für sie wurde gekämpft. Sie wurde von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet.

Sei es, dass es unterschiedliche Phasen der Liebe geht, unterschiedliche Arten von Liebe wie die zu Freunden, Partnern, Kindern, Tiere oder Dingen

Menschen sind auf der Suche nach Liebe. Der Liebe zu sich und zu anderen.

Dem Thema in 15 Minuten komplett gerecht zu werden, ist nicht die Absicht des heutigen Beitrags. Sondern mir geht es heute darum, dich anzuregen, deine Antworten zu finden.

Als Mensch, als Person, machst du in jeder Sekunde einen Unterschied. Wie du die Welt siehst, sieht sie niemand sonst. Bewusst werden, zu sich zu finden und in seiner Stärke zu sein, bedeutet zu wissen, was man mag und was nicht. Bedingungslos. Einfach für sich selbst.

Und dann auch in der Lage zu sein, genau dies auszudrücken. Klar. Deutlich. Unmissverständlich.

Wenn ich weiß, wer du bist, weil du mir sagst, für was du stehst, was du sagst, dich nicht versteckst, weil es wertfrei ist, sondern einfach so wie es ist, gibst du mir die Chance, dich wirklich zu sehen. Mit deinen Bedürfnissen. Als Mensch. Und so kommen wir uns nah. So sehen wir unsere Gemeinsamkeiten – und auch Unterschiede. Und können sie und uns so belassen, wie wir sind. Und finden trotzdem zusammen.

Nicht gesehen zu werden, nicht verstanden zu werden – ist einer der größten Schmerzen, die wir in uns tragen. Können wir denn von anderen erwarten, dass sie uns sehen, wenn wir es durch unsere Masken es anderen schwer machen, uns zu sehen, zu hören und zu fühlen?

Und genau da setzt der heutige Beitrag an. Dich in die Kraft zu bringen, DICH zu zeigen. Raus aus deinem Kopf – rein in die Liebe!

Raus aus deinem Kopf, rein in die Liebe!

Dazu gebe ich dir jetzt einige Fragen mit an die Hand.

Diese zu beantworten macht Spaß. Vielleicht wirst du einige auch seltsam finden. Das ist ok ☺

Setz dich hin, notier dir was zu jeder Frage.

 

Beantworte dir zuerst folgende Fragen selbst. Und zwar so spezifisch. So konkret wie möglich. Jetzt geht es um dich:

Wie willst du lieben?

Wie willst du angeschaut werden?

Wie soll mit dir gesprochen werden?

 

Wie willst du berührt werden?

Wie willst du geküsst werden?

Wie willst du gefüttert werden?

Wie gebadet?

Wie willst du zugedeckt werden?

Wie willst du, dass man dir zuhört?

 

Findest du weitere Fragen? Dann ergänze sie. Ich gebe dir hier ja nur ein paar Anreize, die vielleicht neu sind.

Je konkreter du eine Vorstellung davon hast, um so konkreter, kannst du dich ausdrücken. In unserer Sprache sind wir oft zu allgemein unterwegs. Jetzt geht es um dich.

Zum Abschluss möchte ich noch ein Erlebnis mit dir teilen, dass mich tief bewegt hat.

Zu lieben lernen

Es war 2018 bei meinem Seminar und ich durfte von einer Teilnehmerin etwas über die Liebe lernen, dass ich zwischendurch vergessen hatte.

Die Teilnehmerin ist jung, ein wahrer Sonnenschein. Wenn sie den Raum betritt, erhellt er sich. Sie bringt gute Laune, ihr Lachen ist unglaublich ansteckend und alle haben sie gerne in ihrer Nähe, weil sie etwas Warmes, Offenes ausstrahlt. Hinter ihrem Strahlen steckte aber noch etwas: ihre tiefe Sehnsucht nach Liebe.

Wir saßen in einer Runde zusammen nach einer intensiven Übung und das war der Moment, als sie ihre Sehnsucht teilte.

Sie sagte, dass es sich anfühlt wie ein Loch in ihr, dass gefüllt werden müsste und sie viel mehr Liebe auch zurückbekommen möchte.

Diesen Moment konnte ich ihr geben. Jeder von uns – jeder Teilnehmer – sprach nacheinander zu ihr und sagte ihr individuell, vom Herzen, dass er sie liebe. Auf seine individuelle Art.

Ihre Aufgabe bestand nur darin, die Liebe aufzunehmen. Sie reinzulassen. Ihre Gedanken zu beruhigen und zu empfangen. Einfach, weil jeder von uns die Worte und das Gefühl, dass sie so sehr brauchte, ihr geben wollte.

Nehmen fällt Frauen oft schwer, weil sie so sehr im Geben sind.

Sie durfte über 20 x hören, dass sie geliebt wurde. Für ihr sein. Nicht für ihr Tun oder ihr Leisten oder ihr Aussehen.

Von Menschen, die sie kaum kannte und von Menschen, die sie schon länger kennt. Jedes Wort machte bei ihr einen Unterschied.

Es war so wunderschön zu beobachten, wie sehr sie diese Runde nährte. Zu sehen, wie viel sie aufnehmen konnte. Zu sehen, wie sehr sie es brauchte und ihr dieses wunderbare Geschenk zu machen.

Was für ein wunderbarer Moment. Für jeden von uns. Der Raum war gefüllt mit… Ich finde keine Worte.

Am Ende fragte ich sie, ob sie etwas teilen wollte und sie sagte voller Freude, unter Tränen aber strahlend und erfüllt: Die Liebe ist ja immer da. Ich habe sie nur nicht gesehen.

„Die Liebe ist immer da – auch wenn unsere Gedanken uns oft etwas anderes sagen.“

Damit hat sie uns allen auch etwas zurückgegeben. Die Erkenntnis über die Liebe, die wir so oft vergessen hatten.

Weißt du was? Wenn sich in dir was geregt hat und dir auch sagst, das will ich auch. Wie wäre es damit: Mach den ersten Schritt und sag einer Person heute, dass du sie liebst.

Wem musst du es mal sagen? Wer muss es mal von dir hören, weil du es noch nie oder viel zu selten gesagt hast. Ohne Erwartung. Einfach nur, weil du dich ausdrücken willst.

Und es muss nicht nur der Partner sein.

Und wenn du es sagst, tu es langsam. Lass das Gefühl sich in dir entwickeln. Mach, das jedes Wort zählt.

Du und deine Liebe machen einen Unterschied. Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur deine Art. Entdecke sie. Probier dich aus.

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