Du bist mehr als deine Gefühle

Wann warst du das letzte Mal richtig traurig? Vielleicht ist ein wichtiger Mensch aus deinem Leben verschwunden oder jemand hat dich tief verletzt.

Solche Momente hinterlassen emotionale Spuren. Sie sind intensiv und fühlen sich echt an. Lass die Gefühle zu und drück sie aus, denn sie helfen dir dabei, die Situation zu verarbeiten und deinen Zustand zu regulieren.

Wenn du schon mal aus tiefstem Herzen geweint hast oder ein klärendes Gespräch hattest, dann weißt du, wie erleichtert du dich anschließend fühlst.

Lade deine Gefühle nicht zum Kaffeetrinken ein

Gefühle sind von Natur aus vorübergehende Zustände. Erkenne sie an und drücke sie aus. Schaffst du es jedoch nicht, deine Balance zu finden, dann droht ein Konflikt.

Kennst Du diesen Moment nach einer Trennung? Eine Zeit mit einem wichtigen Menschen geht zu Ende, du fühlst dich über Wochen tief verletzt und verloren?

Wenn ein Gefühl so intensiv ist und lange andauert, laufen wir Gefahr, uns damit so sehr zu identifizieren, dass es zu einem Teil von uns wird. „Ich habe zwar keine Beziehung mehr, dafür aber meinen Kummer“, könntest du dann hören.

Wenn das passiert, kann das Gefühl Teil deiner Identität werden und zu einer einseitigen Weltsicht führen. Das Gefühl bestimmt dein Leben.

In einer solchen Situation heißt es: Raus aus Deinem Kopf!

Du bist nicht dein Gefühl

Emotionen helfen dir, dich auszudrücken. Doch du bist nicht dein Gefühl! Du bist viel mehr als das! Mach dir bewusst, dass ein Gefühl nur eine Momentaufnahme ist.

Du fühlst dich unnütz? Dann erinnere dich, wie du ein Baby auf dem Arm gehalten hast. Du fühlst dich krank und schwach? Erinnere dich an frühere Erfolge beim Sport, wo das Leben in dir pulsiert hat.

So wird dir zum einen bewusst, dass auch ganz andere Seiten in dir stecken. Zum anderen kommst du leichter aus deinem aktuellen Tief heraus. Denn dein Körper unterscheidet nicht, ob eine Situation draußen in der Welt stattfindet oder nur in deiner Vorstellungskraft.

Wenn du dich ganz lebendig an eine Situation erinnerst, wo es dir richtig gut ging, dann wird auch das gute Gefühl plötzlich wieder in dir aufflammen.

Fazit

Was du denkst und fühlst, ist immer im Einklang. Achte also auf deine Gedanken und denke daran: Du bist mehr als deine Gefühle und mehr als deine Gedanken. Du bist der, der sie erlebt. Und, was du erleben willst, das bestimmst du!

Danke, dass du die Zeit in dich investierst. Ich freue mich von dir zu hören.

 

Deine Yvonne

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